Was macht es aus, unser neues Zeitalter?

Letzte Aktualisierung am 3. Juli 2017.

Was macht es aus, unser neues Zeitalter?!
Seit einigen Jahren ist das Thema der neuen Zeit sehr präsent. Dem Aufbruch in ein neues Zeitalter und damit auch vom anstehenden Zusammenbruch des alten Systems. Wie und auf welche Weise dies geschehen wird, lernen wir gerade. Mehr und mehr Themen werden klarer, und da wir alle noch in dem alten System leben und teilweise festhängen, ist es eine hohe Kunst, sich da herauszulösen, ohne die soziale Komponente zu negieren. 
Wir sind Teil des Systems und gestalten aus ihm heraus das Neue - eine spannende Herausforderung, manchmal ein Experiment, manchmal Forschung und immer wieder Ausprobieren. Try and Error oder Try and Win, jeden Tag aufs Neue.
Das viele der alten Systeme von ihrer Art, mit ihrer Starre und Inflexibilität längst überholt sind, keine Kraft mehr haben, immer noch verkompliziert werden, ist den meisten von uns klar. 
Die Sehnsucht nach dem Neuen wird in uns immer größer.
In einigen Ansätzen hält die neue Art des Lebens bereits Einzug in die Firmen, die Wirtschaft, die Selbständigkeit, die Beziehungen. Es werden Hierarchien gekippt und neue Verantwortungen gelebt, es werden immer mehr Brücken zwischen den Welten gelebt, Physiker und Künstler zusammengebracht, Theologen und Chemiker, die Frauen sind älter als Ihre Partner, die Ehe für alle, Think Tanks haben Hochkonjunktur. Die Jugend hat keine Lust mehr auf Autos, sie lassen sich noch nicht mal eines schenken um einen Blogbeitrag darüber zu schreiben… 
Die Wissensfelder fangen an ihre Isolierung aufzulösen, sich zu teilen und sich völlig neu zu mischen. 
Die Ganzheit auf unserem Planeten und in unserem Seins wird stärker.
Die Begriffe, die unser neues Zeitalter charakterisieren sind zum Beispiel folgende:
Gemeinsam, Miteinander, kraftvoll, im Fühlen, leicht, offen, ehrlich, echt, kommunikativ, im Austausch, in der gegenseitigen Wertschätzung, im gegenseitigen Respekt, in der Achtsamkeit, nachhaltig, den Planeten und Leben unterstützend, bewegt, bewusst, dankbar, hilfreich, unterstützend, begegnend, berührend, stärkend, liebevoll, lebendig, aktiv, dankbar, positiv, bereit, ausgerichtet, frei…
Was macht die Vorstellung eines nach diesen Begriffen geprägtes Leben in Dir?
Auch aktuelle Trennungen und Spaltungen im System werden sich nach und nach auflösen. Die erfüllende Aufgabe hieß früher „Arbeit“, die erfüllende Zeit hieß früher „Frei-Zeit“, die gelebte Liebe hieß früher „Ehe“… :-)
Das „das ist meins“ und „das ist deins“ relativiert sich. Wir gehen ins Teilen, ins Tauschen, ins miteinander Verwenden und Nutzen. Viele von uns haben alles, und manche haben nichts. Die Netzwerke werden immer aktiver und verbundener. 
Jetzt ist die Zeit, mit Dankbarkeit für die eigene erfahrene Fülle Dinge weiterzugeben. Teilen, sharen, das ist auch ein charakteristisches Merkmal der neuen Zeit.
In vielen Bereichen habe ich es selbst schon erfahren und es läßt mein Herz springen vor Freude.
Wir haben die Möglichkeit uns ein völlig neues Feld zu gestalten, andere teilhaben zu lassen, raus aus den Einzimmer-Wohnungen, raus aus dem Einzelkämpfer-Dasein, raus aus der Vereinsamung in der Beziehung, rein in das Gemeinsame, das Miteinander. Wir haben alle so viel zu geben! 
Wenn ich mit einer Person in diesem neuen Feld im Gespräch bin, mit jemandem gesprochen habe, der mit dem neuen Bewusstsein in Kontakt ist, dann erlebe ich das als ganz großartig. 
Die Energie im Raum und im Gespräch ist hoch, sie ist leicht, lebendig, offen, kraftvoll, licht, freudvoll, im Flow, motiviert, begeistert …
Die Sprache richtet sich nicht auf Probleme, auf die Unlösbarkeit von Komplexitäten, auf Negierungen. 
Das Gespräch hat einen positiven Fokus, ist auf „nach vorne“ , auf Lösungen ausgerichtet, auf Zuversicht, auf Unterstützung des Anderen auf seinem Weg. 
Wir haben immer die Möglichkeit, die Kraft des Anderen zu sehen und ihn auf diesem Weg zu wertschätzen und ihn in sein Potenzial zu fördern. Den Fokus von mir selbst wegzunehmen und ihn bewusst auf das Gegenüber zu lenken, das ist auch ein Schritt hin zur neuen Zeit. 
Sobald ich mich entscheide den Fokus „nach Vorne“ auszurichten, werden mir meine Sätze, meine Art der Kommunikation schneller bewusst, und die Umprogrammierung kann beginnen. Die alten gewohnten Formulierungen hängen tief in unseren Synapsen drinnen und es braucht für eine Weile die konsequente Ausrichtung auf die neuen Werte. Ob die altbekannten 21 - 28 Tage da noch gelten, vielleicht, probiere es aus.
Wer bei der aktiven Gestaltung der neuen Zeit mitwirken will, spürt diese unglaublich starke Sehnsucht nach einem anderen und „besseren“ Leben in sich, spürt die Motivation mitzugestalten. Alleine durch seine Art der Sprache, der Haltung dem Leben gegenüber lässt der Mensch Wellen ausrollen, die Andere berühren und neugierig machen.
Es ist keinerlei Konkurrenzdenken im Feld, kein Kontakt zu unserem leidenden und verletzten Wertesystem. Wir lenken den Fokus auf die Zukunft, die wir besser gestalten können. 
Der Fokus liegt auf dem sich gegenseitig Unterstützenden, auf dem Gemeinsamen. Hier komme ich wieder in Kontakt zum WeQ - weg vom IQ, der isolierten Intelligenz des Einzelnen, hin zur Intelligenz der Gemeinschaft, der kumulierten und vernetzten Intelligenz des WIR.
Wir wissen wie es sich anfühlt, wir werden lernen, wie es in die konkrete Umsetzung zu bewegen geht! 
Ich freue mich drauf, bist Du dabei!?

Andrea

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