Friedvolle Ernährung - mein Thema des Jahres 2018

Letzte Aktualisierung am 27. Februar 2018.

Liebe Alle,

mein Weg hat mich letzten Sommer ins Allgäu geführt, raus aus der großen Stadt, ihrer Hektik, ihrem Stress. Nun lebe ich seit einigen Monaten auf dem Land, die Tiere vor der Türe, den Wald, die Stille und Nachts Dunkelheit, die Berge. Auch im tiefen Winter, ohne Selbstversorger Garten, dafür mit Holzofen und viel Zeit in der Küche verändert sich der Blick. Das ist schön und regt zu 'mehr' an. 

Ich liebe es und es nährt mich auf einer ganz neuen Ebene. Die Freude auf das kommende Frühjahr, wenn die Vögel und Tiere zurückkommen, wenn die Kräuter wieder wachsen, die Bäume wieder grün werden ist diesmal kaum beschreibbar.

Wie gut dem Menschen eine pflanzliche und somit friedvolle Ernährung tut, ist für mich mittlerweile unumstritten. Die Bauern zu unterstützen, die respektvoll und achtsam mit unserer Erde und den Tieren umgehen, die Läden zu unterstützen, die auf Großkonzerne verzichten, die lokal und regionale Produkte im Sortiment haben, zum Wohle von uns allen. Denn wir alle haben die Gesundheit nicht nur von uns selbst, sondern auch von unserem Planeten in der Hand. Und es gibt immer wieder neue Ideen und weitere Schritte in eine ganzheitliche Richtung. Parallel kommen so ver-rückte Dinge in die Supermärkte wie geschälte Eier in Plastik gezogen oder geschälte Orangen in Plastik verpackt. Man kann also leicht in beide Richtungen gehen, die Entscheidung liegt bei Dir, welche Richtung und welche Art von Leben Du unterstützt. 

Bei der Frage und dem Thema der "friedvollen Ernährung" kommen mir viele Möglichkeiten in den Sinn:

- esse ich Fleisch, unterstütze ich die Massentierhaltung und -tötung?

- kaufe ich oft in Plastik verpacktes oder schaue ich nach den Firmen, die ihre Nüsse in Papiertüten verpacken, das Gemüse lose anbieten

- gehe ich auf den Markt und kaufe beim regionalen Bauern, der auf Chemiekeulen verzichtet?

- welche Werte wünsche ich mir für die Welt, und lebe ich selbst diese Werte?

Wenn ich z.Bsp. Brot selbstbacke, pflanzliche Aufstriche herstelle, meine Mandelmilch leicht selbst mache, den Grünen Smoothie mixe und die gekochte Artischocke geniesse, dann ist das für mich FRIEDVOLLE ERNÄHRUNG, die nicht nur meinen Zellen gut tut, sondern die auch mein Herz, meine Seele und die Erde erfreut. 

Ein kleines Rädchen im großen - oft unübersichtlichen - Laufwerk, aber eines, auf das auch viele andere Rädchen reagieren, oder ihre Laufrichtung ändern...

Ich kann DIE Welt nicht verändern, aber ich kann MEINE Welt verändern!

An welchem Rädchen drehst Du heute??

- machst Du Deinen Pflanzendrink selbst?

- nutzt Du Kernseife, Soda und ätherisches Öl für selbstgemachtes Spül- oder Waschmittel?

- sammelst Du auf Deinem Spaziergang mal mit Freunden Plastik auf? 

Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Ich freue mich auf Dein Feedback und Deine Ideen!

Im nächsten Newsletter stelle ich Euch Ideen vor, mit denen Ihr dem Frühjahr auf die Sprünge helfen könnt. Was haltet ihr von einer Wildblütensamen-Streuaktion oder Müllsammel-Spaziergängen... 

Coole Events, die Ihr auch auf Facebook gut verbreiten könnt, die bewegen und Nachahmer finden werden. Aber Achtung, manchmal kommen SEHR viele Menschen mit... ;-)

Herzgrüße,

Andrea

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Kommentare

  1. Sabine

    Sabine am 27.02.2018 14:55:15 #

    Liebe Andrea,

    vielen Dank für Deine sehr wohltuenden Gedanken.
    Gerade jetzt in der Fastenzeit, überlege ich auch, was zu ändern. Plastikfasten ist immer wieder ganz oben auf meiner TO DO liste, aber das Gesetz der Trägheit ist oftmals sehr stark, denn wir sind Gewohnheitsmenschen....
    Aber Gewohnheiten kann man ändern...
    Vegetarische Brotaufstriche, die es ja ausgerechnet mal im Glas gibt, die kann man super selbst machen.
    FANGT AN!!
    Beste Grüße vom Ammersee

  2. Simone

    Simone am 27.02.2018 17:37:38 #

    Sehr schöner Impuls, liebe Andrea!

    Ich spüre die Zufriedenheit und Dankbarkeit in Deinen Zeilen. Die Zeit, die bei Dir verweilen darf, ohne sie geschäftig zu nutzen.

    Dieser Weg fühlt sich gut an! Ich gehe in die gleiche Richtung: Tendenz vegan, achtsamer bei Plastik, seit kurzem z.B. keine Mülltüte mehr auch für den Restmüll, sondern lose und dann Eimer ausspülen. Weniger Events, mehr zu Hause und in der Natur. Zufriedenheit & Dankbarkeit.

    Simone

  3. Claudia

    Claudia am 01.03.2018 11:16:34 #

    Liebe Andrea,
    diese wunderschöne Mail muss ich gleich zum Anlass nehmen, dir zu schreiben.
    Ein toller Denkanstoß – friedvolle Ernährung.
    Ich versuche es auch immer wieder, aber man stößt doch schnell immer wieder an Grenzen.
    Aber Aufgeben…. Nein! 
    Es sind die kleinen ‚Mäuseschritte‘ die man macht und die auch ein gutes Gefühl vermitteln das es in die richtige Richtung geht.

    Ein tolles Beispiel gibt es aus England:

    http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/weltspiegel-grossbritannien-plastikmuell-cornwall-100.html

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